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Multimodales Potential von Sprachatlanten

Das Teilprojekt „Multimodales Potential von Sprachatlanten” baut auf Projekten wie dem Bayerischen Sprachatlas auf. Im gegebenen Zeitrahmen und Förderumfang wird als erster Baustein für eine umfassendere KI-gestützte Verknüpfung und Analyse multimodaler Sprachdaten ein rechnergestütztes Verfahren zur lautschriftlichen Transkription von Dialektaufnahmen entwickelt.

Langfristiges Ziel ist es, die erhobenen Daten zu einem multimodalen Komplex aus kartographischer Darstellung, Audio-Präsentation und lautschriftlicher Transkription zusammenzuführen. Es wird angestrebt, mit geeigneten Algorithmen den Aufwand für lautschriftliche Transkriptionen wesentlich zu reduzieren, umfängliche Audioaufnahmen für weitere Analysen zu erschließen und umfassenderen Verfahren zur KI-gestützten Auswertung vorhandener Sprachdaten vorzuarbeiten.

Das Teilprojekt „Multimodales Potential von Sprachatlanten”  greift auf Vorarbeiten aus eigenen, bereits abgeschlossenen sprachgeographischen Projekten (Sprachatlas-Projekt SNiB) zurück. Nach der von Passauer Dialektologen wesentlich mitvorangetriebenen Aufnahme der dialektologischen Lautschrift Teuthonista in Unicode ist das ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer KI-gestützten Verknüpfung und Analyse multimodaler Sprachdaten.

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Rüdiger Harnisch

Prof. Dr. Rüdiger Harnisch

forscht zu Räumen der Kommunikation

In welchen Räumen kommunizieren wir online und offline?

In welchen Räumen kommunizieren wir online und offline?

Prof. Dr. Rüdiger Harnisch ist Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Passau. Er ist Mitglied zweier Projektbeiräte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.